Krakau im Winter und zur Weihnachtszeit: 3 Tage in der Festsaison
Aktualisiert am:
Krakow: Christmas market and city highlights walking tour
Duration: 2h
Krakau zu Weihnachten: eine der besten europäischen Winterstädte
Krakau im Winter ist die Stadt auf ihrem atmosphärischsten. Schnee verwandelt das Kopfsteinpflaster des Rynek Główny in etwas aus einem anderen Jahrhundert. Die Weihnachtsmärkte (28. November–1. Januar) umhüllen die Sukiennice mit Lichtern. Die Lebkuchenverkäufer, der Glühwein (Grzaniec, 12–18 PLN), die geschnitzten hölzernen Krippenszenen: Krakaus Weihnachtsmarkt wird beständig als einer der besten Europas ausgezeichnet, und er verdient diesen Ruf.
Die Temperatur im Dezember–Januar schwankt zwischen −4 und +5 °C. Schnee ist häufig, aber nicht garantiert — der zuverlässigste Schnee fällt in den Tatra-Bergen in Zakopane (860 m), wo dieser Plan einen Tag verbringt. Richtig schichten: thermische Unterwäsche, Wollmittellage, windabweisende Außenschicht. Gute Wanderschuhe oder wasserdichte Schuhe sind für das Kopfsteinpflaster unverzichtbar.
Marktdaten: Weihnachtsmarkt 28. November–1. Januar. Der Szopka-Wettbewerb (Weihnachts-Krippenwettbewerb) — eine Krakauer Tradition seit 1937, UNESCO Immaterielles Kulturerbe — findet am ersten Donnerstag im Dezember statt, wenn die kunstvollen Szopki (aufwändige Miniatur-Architekturmodelle in Form von Krippenszenen) am Rynek ausgestellt werden.
Tag 1: Weihnachtsmärkte und die Altstadt bei Nacht
11:00 — Ankommen und orientieren
Am späten Vormittag ankommen — Krakau ist im Winter deutlich kälter als im Sommer, und die Tage sind kurz (Sonnenuntergang gegen 15:30 Uhr im Dezember). Zug vom Krakauer Flughafen Balice nach Kraków Główny (17 Minuten, 10 PLN), dann 15 Minuten westlich zur Altstadt.
Vor der Erkundung ins Hotel einchecken — schwere Mäntel ablegen, bevor man zum Markt geht. Hotels in der Altstadt sind im Winter ausgezeichnet: niedrigere Preise als im Sommer (Mittelklasse-Hotels 200–350 PLN/Nacht vs. 350–500 PLN in der Hochsaison), wärmere Innenräume und ruhigere Gänge.
12:30 — Der Weihnachtsmarkt
Der Krakauer Weihnachtsmarkt umrundet die Sukiennice von allen Seiten und erstreckt sich bis zum Ostrand des Ryneks. Er ist kleiner als Wien oder Straßburg, aber polnisch im Charakter — der Fokus liegt auf Handwerkskunst statt importierter Glühwein-Infrastruktur.
Was zu suchen ist:
- Szopki (Weihnachtskrippen): aufwändige Architekturkonstruktionen in Form von Krakaus eigenen Türmen (Barbakane, Wawel-Türme, die Zwillingstürme der Marienbasilika) aus Farbfolie, Lametta und Holz — kunstvoll und spezifisch für Krakau. Erhältlich ab 50 PLN für ein kleines, 300–1.000 PLN für aufwändige Versionen. Authentisches Krakauer Souvenir.
- Obwarzanki (Brezzelringe): dieselben Karrenverkäufer, jetzt mit Handschuhen. 3 PLN.
- Pierniki (Lebkuchen): Krakauer Lebkuchen gibt es in Formversionen (Drachen, Wawel-Türme), bestäubt mit Puderzucker. 5–15 PLN pro Stück.
- Oscypek grillowany (gegrillter Schafskäse): derselbe Hochlandkäse aus der Tatra, warm vom Grill mit Preiselbeermarmelade serviert. 10–15 PLN — das beste Einzelgericht auf dem Markt.
- Grzaniec (Glühwein oder Glühbier): 12–18 PLN pro großem Becher.
Die geführte Weihnachtsmarkt-Tour für den Hintergrund zu jedem Standtyp machen: Krakau — Weihnachtsmarkt und Stadthighlights Führung zu Fuß.
14:00 — Marienbasilika und Szopka-Ausstellung
Marienbasilika betreten (15 PLN) für das Winterinterieur — der Veit-Stoss-Altar mit der blau-goldenen Decke bekommt im Winterlicht durch die juwelenfarbenen gotischen Fenster eine andere Qualität. Im Dezember zeigt die Basilika ihre eigene Szopka-Krippe.
Bei einem Besuch am ersten Donnerstag im Dezember: Der Szopka-Wettbewerb wird am Fuße des Adam-Mickiewicz-Denkmals im Rynek um 12 Uhr ausgestellt — Hunderte aufwändiger Miniatur-Krakauer Architekturkonstruktionen, bewertet nach Handwerkskunst, Raffinesse und Treue zum Krakauer Türme-und-Lametta-Stil. Die Ausstellung wird dann ins Historische Museum Krakau (Krzysztofory-Palast, Rynek Główny 35) verlegt, wo sie bis Januar bleibt (Eintritt 19 PLN). Das ist eine der schönsten und spezifischsten Kulturveranstaltungen Polens.
16:00 — Untergrundmuseum Rynek (Wintervorteil)
Das Untergrundmuseum Rynek (30 PLN) ist im Winter besonders gut — weniger Gedränge, und der Kontrast zwischen dem kalten Pflaster oben und der mittelalterlichen Wärme der Ausgrabung unten ist eindrucksvoll. Die holografischen mittelalterlichen Händler sehen bei niedrigerem Umgebungslicht besser aus.
Geführte Tour durch das Untergrundmuseum Rynek — einen Spätnachmittags-Slot buchen (15:00 oder 16:00 Uhr), wenn der Markt draußen bereits für den Abend beleuchtet ist.
17:00 — Der Rynek bei Einbruch der Dämmerung
Das ist die beste Zeit auf dem Weihnachtsmarkt. Im Dezember ist es gegen 16:30 Uhr völlig dunkel; um 17:00 Uhr sind die Marktlichter in voller Intensität. Die zwischen Sukiennice und Ständen gespannten Lichter, das Leuchten der Glühwein-Heiztrommeln, die beleuchteten Basilikatürme: Das ist das Krakau-Weihnachtsbild, das auf jeder Dezember-Reiseliste erscheint. Einen Grzaniec kaufen und langsam den Marktrand entlanggehen.
Die Barbakane und das Florianstor sind bis 22:00 Uhr im Winter beleuchtet. Nordwärts entlang des beleuchteten Mauerabschnitts für den Blick zurück auf den beleuchteten Rynek gehen.
19:00 — Winterabendessen
Miód Malina (ul. Grodzka 40, Hauptgerichte 55–80 PLN): Der Gewölbekeller ist im Winter besonders atmosphärisch. Polnischer Barszcz (Rote-Bete-Suppe, 25 PLN) ist das definitive Wintergericht; er ist dunkler und reicher in der Kälte. Die Wildschweins- und Wildfleischgerichte auf der Winterkarte sind saisonale Highlights.
Oder: Restauracja Wentzl (Rynek Główny 19) für ein festlicheres Abendessen am Platz — die Fenster schauen direkt auf die Weihnachtsmarktlichter. 70–110 PLN pro Hauptgericht, aber für einen besonderen Anlass angemessen.
21:00 — Abend auf dem Markt
Der Markt hat bis 20:00–21:00 Uhr geöffnet. Für die ruhigeren letzten Stunden zurückkehren — weniger Gedränge, die Verkäufer beginnen ihre Stände aufzuräumen, die Atmosphäre intimer. Die Piwnica Pod Baranami (Rynek Główny 27, Kabarettkeller) hat Abendshows im Winter — Programm auf piwnicapodaranami.pl.
Tag 2: Zakopane und Thermalbäder
7:30 — Abfahrt nach Zakopane
Die magischste Version dieses Tagesausflugs erfordert Schnee — und im Dezember–Januar hat Zakopane auf 860 m fast immer Schnee, wenn Krakau es nicht hat. Die Berge sind weiß, die Holzchalets sind bereift, und die Tatra-Gipfel sind in der klaren Winterluft sichtbar.
PKS-Bus ab Krakauer Hauptbusbahnhof: Abfahrten alle 30–60 Minuten, Fahrzeit 1:45–2 Std., 22–30 PLN. Auf e-podroznik.pl buchen. Oder den Thermalbad-Tagesausflug mit Transport nehmen:
Ab Krakau: Zakopane und Thermalbäder mit optionalem Mittagessen. Inklusive Hin- und Rückfahrt, Zeit in der Zakopane-Stadt und Zugang zum Thermalbäder-Komplex — der vollständige Winter-Tagesausflug.
10:00 — Winter-Zakopane
Zakopane im Winter ist eine andere Stadt als im Sommer. Skifahren auf dem Kasprowy Wierch (30-minütige Gondel ab Kuźnice, Liftpass 80–120 PLN/Tag) und Gubałówka (Skipisten von der Bergbahnoberstation) läuft ab Dezember, wenn die Schneebedingungen es erlauben. Schneebericht auf zakopane.pl prüfen.
Für Nicht-Skifahrer: Die ul. Krupówki im Schnee entlanggehen — die Holzarchitektur der Hochlandchalets sieht unter frisch gefallenem Schnee außergewöhnlich aus. Die Oscypek-Stände haben weiterhin geöffnet, die Verkäufer eingemummelt, der Käse im Kalten noch besser gegrillt.
Das Tatra-Museum (ul. Krupówki 10, 15 PLN) hat eine Winterwildlife-Ausstellung — die Tatra im Winterökosystem, Bärspuren, Wolfsreviere — die der Jahreszeit Interesse hinzufügt.
11:30 — Gubałówka im Winter
Die Bergbahn (26 PLN hin und zurück) fährt auch im Winter, und das verschneite Panorama der Tatra vom Gipfel ist spektakulär. Die Skipisten führen von oben hinunter; Nicht-Skifahrer können den geräumten Plateauweg 20 Minuten ostwärts gehen für das volle Panorama ohne Skiverkehr.
13:00 — Thermalbäder
Die Kombination aus Schnee draußen und geothermischem heißem Wasser: das unverzichtbare Zakopane-Wintererlebnis.
Krakau: Zakopane und Chochołowskie Thermalbäder — ganztägiger Ausflug — Der Chochołowskie-Komplex (ul. Chochołowska 40, 10 km westlich von Zakopane) wird von natürlichen Vulkanquellen bei 36–40 °C gespeist, mit Außenpools, die in der Winterluft dampfen. Eintritt 80 PLN Erwachsene, Pools bis 22:00 Uhr geöffnet. Das Bild, in einem Thermalbad zu sitzen mit Schnee auf dem Boden und sichtbaren Tatra-Gipfeln darüber, ist quintessentieller polnischer Alpinwinter.
Alternative: Terma Bania (Białka Tatrzańska, 20 Minuten östlich von Zakopane, 80–100 PLN): größerer Komplex, mehr Pools, etwas kommerzieller. Beide sind gültige Optionen.
16:30 — Hochland-Mittagessen/frühes Abendessen in Zakopane
Vor dem Rückbus: Karczma Sabała (ul. Krupówki 11, Hauptgerichte 45–75 PLN) für wärmendes Hochlandessen — Bigos (Jägereintopf, das definitive polnische Wintergericht), Żurek (Roggensauersuppe, in Winterversionen im Brotlaib serviert), Lammbraten. Das Holzinterieur mit seinen Laternen und Hochlandtextil-Dekoration ist im Winter ideal.
18:30 — Rückbus nach Krakau
Ankunft in Krakau ca. 20:30–21:00 Uhr.
Tag 3: Kazimierz, Wawel und Altstadtabschied
10:00 — Ruhiger Kazimierz-Morgen
Winter-Kazimierz hat eine ruhige, nachdenkliche Qualität, die Sommertouristen verhindern. Das jüdische Erbe des Viertels ist im Winterlicht besonders präsent — die dunklen Türöffnungen der Synagogen, der Schnee auf den Remuh-Friedhofsgrabsteinen, die beschlagenen Caféfenster von innen.
Mit Plac Nowy beginnen: im Winter ruhiger, der Zapiekanki-Kiosk noch offen. ul. Józefa und ul. Szeroka langsam entlanggehen. Die Alte Synagoge (17 PLN, samstags geschlossen) und Remuh-Synagoge (10 PLN) sind die unverzichtbaren Stopps.
Galicia Jüdisches Museum (ul. Dajwór 18, 22 PLN): Die Fotoausstellung ist in jeder Jahreszeit ausgezeichnet; der Winter verleiht den Bildern verlassener Friedhöfe und halb abgerissener Synagogen unter Winterhimmel eine besondere Resonanz.
12:30 — Mittagessen: eine richtige Wintermahlzeit
Zalewajka (ul. Józefa 26, Kazimierz): Bigos und Żurek sind im Winter am besten. Oder Café Mleczarnia (ul. Meiselsa 20) für eine ruhigere, literarischere Atmosphäre — das Café zieht Winterbesucher an, die verweilen.
14:00 — Wawel-Schloss im Winterlicht
Über den Rynek zum Wawel gehen (letzte Szopka-Geschenke an den Marktständen kaufen, die bis 1. Januar laufen). Wawel im Winter: Der Kalksteinfelsen ist manchmal mit Schnee bestäubt, und die goldene Kuppel der Kathedrale fängt das tiefstehende Nachmittagslicht auf eine Weise ein, die ihr im Sommer nicht gelingt. Die Staatsräume (35 PLN) sind drinnen im Winter wärmer — die Tapisserien wirken bei niedrigerem Winterlicht noch reicher.
Kathedrale (20 PLN): Die unterirdischen Königskrypten haben eine natürlich konstante Temperatur — im Winter hat das Hinuntergehen zur gleichen Wärme wie im Sommer eine andere Art von Genuss.
Winteröffnungszeiten: auf wawel.krakow.pl vor dem Besuch prüfen — einige Ausstellungen schließen früher (15:00–16:00 Uhr) in den Wintermonaten.
16:00 — Letzter Marktbesuch
Für die letzte Stunde des Weihnachtsmarkts in der hereinbrechenden Dunkelheit zurück zum Rynek. Der Markt schließt zwischen 20:00–21:00 Uhr vom 28. November bis 1. Januar. Der letzte Abend ist am atmosphärischsten — in Schnee gespiegelte Lichter (wenn er gefallen ist), weniger Touristen als am Wochenendhöchststand und der gesamte mittelalterliche Platz gegen einen dunklen Winterhimmel beleuchtet.
Ein Glas Śliwowica (Pflaumenschnaps, 40–80 PLN die Flasche auf dem Markt) oder eine Dose Pierniki (Lebkuchen, 20–40 PLN) als Mitbringsel kaufen. Oder die Szopka, über die man seit zwei Tagen nachgedacht hat.
18:00 — Abschließendes Abendessen: Heiligabend-Option
Bei einem Besuch am Heiligen Abend (24. Dezember): Polnische Tradition ist Wigilia (Heiligabend-Abendessen) — ein 12-Gänge-fleischloses Festmahl mit Barszcz z Uszkami (Rote-Bete-Suppe mit kleinen Pilzklößchen), Karpfen (traditionell gebacken oder in Aspik), Kutia (Weizenkörner mit Honig und Mohn) und Pierogi z Kapustą i Grzybami (Kohl-Pilz-Klöße). Die meisten Krakauer Restaurants servieren am 24. Dezember ein spezielles Wigilia-Menü. Restauracja Wesele (Rynek Główny 10) bietet eine gute traditionelle Version; unbedingt weit im Voraus reservieren.
Für andere Dezemberabende: Miód Malina (ul. Grodzka 40) oder Szara Gęś (Rynek Główny 17) für ein gutes Abschlussabendessen. 60–100 PLN pro Hauptgericht in beiden.
Winterlogistik in Krakau
Wetter: Dezember–Januar Durchschnittstemperaturen: −4 bis +5 °C. Januar ist der kälteste Monat (Durchschnittshoch: +1 °C). Schnee fällt durchschnittlich 15–20 Tage pro Winter; nicht garantiert, aber häufig. Februar kann kälter als Dezember sein; der März erwärmt sich rasch.
Kleidung: Thermische Unterwäsche, Wollpullover, Daunen- oder schwere Synthetikjacke, wasserdichte Außenschicht (die kalten Krakauer Tage sind oft von leichtem Regen oder Nieselregen begleitet, nicht Schnee), warme Mütze und Handschuhe. Wasserdichte Wanderschuhe oder Stiefel — das Kopfsteinpflaster kann vereist sein. Handwärmer sind für die Zeit auf dem Freiluftmarkt zu empfehlen.
Öffnungszeiten: Winter (November–März) bringt kürzere Stunden beim Wawel (wawel.krakow.pl prüfen), einigen kleineren Museen und Zakopane-Attraktionen. Die meisten Altstadtrestaurants und Cafés sind ganzjährig ohne Stundenreduzierung geöffnet. Die Gedenkstätte Auschwitz ist ganzjährig geöffnet, schließt aber am Weihnachtstag (25. Dezember), Neujahrstag und Ostersonntag.
Silvester in Krakau: Die Stadt veranstaltet eine große öffentliche Feier im Rynek Główny — kostenlos, mit Konzert, Feuerwerk um Mitternacht und mehreren tausend Krakauerinnen und Besuchern auf dem Platz. Temperaturen können um Mitternacht −5 bis −10 °C betragen; sehr warm einziehen. Hotels erhöhen ihre Preise erheblich (oft 2–3× Standardpreis) für Silvester — Monate im Voraus buchen.
Häufig gestellte Fragen zu Krakau zur Weihnachtszeit und im Winter
Wann genau laufen die Krakauer Weihnachtsmärkte?
Der offizielle Weihnachtsmarkt läuft vom 28. November bis 1. Januar, täglich 10:00–21:00 Uhr. Der Szopka-Wettbewerb am ersten Donnerstag im Dezember lohnt sich, einen Besuch speziell dafür zu planen. Der Markt schließt am Heiligabend-Nachmittag (24. Dezember) und öffnet am 26. Dezember wieder. Einige Stände sind am 24.–26. Dezember geschlossen; der Markt ist vom 27. Dezember bis 1. Januar voll besetzt.
Ist Zakopane im Winter zugänglich?
Ja — und der Winter ist eigentlich Zakopanes Hauptsaison. Die PKS-Busse aus Krakau fahren ganzjährig (wenn auch weniger häufig im November–Dezember). Skifahren auf dem Kasprowy Wierch und Gubałówka läuft Dezember–April (schneebedingungsabhängig). Die Thermalbäder in Chochołowskie und Terma Bania sind ganzjährig geöffnet. Morskie Oko erfordert im Winter Steigeisen und Erfahrung — der Weg ist ab Oktober schneebedeckt. Den Zakopane-Winter-Guide lesen.
Was ist die Szopka und warum ist sie berühmt?
Eine Szopka ist eine polnische Weihnachtskrippe oder Krippenszene in Form eines aufwändigen Architekturmodells. Krakaus Szopki sind spezifisch nach den Türmen und Fassaden von Krakaus eigenen Gebäuden modelliert — Barbakane, die Zwillingstürme der Marienbasilika, Wawel-Kathedrale — konstruiert aus farbiger Folie, Zellofan und Holz. Die Tradition begann im 19. Jahrhundert und ist seit 1937 ein Wettbewerbsevent. 2018 nahm die UNESCO die Krakauer Szopka-Tradition in die Liste des Immateriellen Kulturerbes auf — eines von nur drei polnischen Elementen auf der Liste. Die besten Szopki sind in der Ausstellung im Krzysztofory-Palast (Rynek Główny 35) nach dem Wettbewerb am ersten Donnerstag zu sehen.
Wie kalt ist Krakau zu Weihnachten?
Durchschnittliches Tageshoch im Dezember: +3 °C. Durchschnittliches Tagestief: −3 °C. Mit Windchill kälter. Januar ist im Schnitt etwas kälter: Tageshoch 0 °C, Tagestief −5 °C. Schnee fällt an ca. 12–15 Tagen im Dezember und 15–20 Tagen im Januar. Die Kälte ist mit richtiger Kleidungsschichtung handhabbar — Krakauer spazieren ihre Stadt den ganzen Winter über. Den Krakau-im-Winter-Guide für das vollständige Saisonbild lesen.
Gibt es Weihnachtsschließungen, die ich kennen sollte?
Ja. Weihnachtstag (25. Dezember) ist in Polen ein bedeutender Feiertag — im Wesentlichen alles geschlossen: Museen, Restaurants (die meisten), Geschäfte, der Transport fährt nach Sonntagsfahrplan. Der 2. Weihnachtstag (26. Dezember) ist ebenfalls Feiertag mit Teilschließungen. Die meisten Altstadtcafés und einige Restaurants öffnen ab 26. Dezember. Der Wawel ist am 25. Dezember, 1. Januar und an mehreren anderen Feiertagen geschlossen. Öffnungszeiten immer 2–3 Tage vorher prüfen. Der öffentliche Nahverkehr fährt am Weihnachtstag nach reduziertem Fahrplan, aber er fährt.
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