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Krakau — der vollständige Reiseführer, Poland

Krakau — der vollständige Reiseführer

Krakau-Städtetrip sicher planen: Stadtteile, Ausflüge, Logistik und ehrliche Tipps, wie viele Tage Sie wirklich brauchen.

Krakow: Old Town guided walking tour

Duration: 3h

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Aktualisiert am:

Quick facts

Ideal für
Geschichte, Kultur, Kulinarik, Ausflüge
Benötigte Tage
3–5 (nur Stadt); 4–6 mit Wieliczka und Auschwitz
Fortbewegung
Zu Fuß (Altstadt), Straßenbahn, Bolt/Uber
Flughafen
KRK Balice, 11 km — Zug 20 Min., ca. 17 PLN (≈ 4 €)
Währung
Polnischer Złoty (PLN) — NICHT Euro
Beste Reisezeit
April–Mai & Sept.–Okt. (mild, 20 % günstiger)

Warum sich ein längerer Aufenthalt in Krakau lohnt

Krakau ist die meistbesuchte Stadt Polens — und das aus gutem Grund. Der mittelalterliche Stadtkern überstand den Zweiten Weltkrieg und den Abriss unter dem Kommunismus nahezu unversehrt. Ein einziger Tag kratzt nur an der Oberfläche; drei Tage lassen Sie aufatmen; fünf Tage schenken Ihnen die Stadt und ihre unverzichtbare Umgebung.

Die ehrliche Planungsrealität: Die meisten Erstbesucher unterschätzen die Fahrtzeiten und packen zu viel in ihre Reiseroute. Die Altstadt ist kompakt genug zum Laufen, aber die besten Tagesausflüge — Wieliczka, Auschwitz-Birkenau, Zakopane — erfordern jeweils einen ganzen Tag. Planen Sie einen Nachmittag zum Erholen ein. Sie werden es sich danken.

Orientierung

Krakau liegt am Fluss Weichsel (Wisła) im Süden Polens, rund 300 km südlich von Warschau. Der historische Kern wird vom Planty-Park eingerahmt, einem Grüngürtel, der im 19. Jahrhundert die alten Stadtmauern ersetzte. Alles Sehenswerte bei einem ersten Besuch liegt innerhalb oder knapp außerhalb dieses Rings.

Die Stadt gliedert sich natürlich in vier Stadtteile:

  • Altstadt (Stare Miasto) — Rynek Główny, Wawel, Marienkirche, Tuchhallen (Sukiennice). Das touristische Zentrum, zu Recht.
  • Kazimierz — Ehemaliges jüdisches Viertel, heute lebhaftes Bohème-Quartier. Plac Nowy, Synagogen, die besten Bars und Cafés der Stadt.
  • Podgórze — Jenseits der Weichsel, gegenüber von Kazimierz. Das WWII-Ghettogebiet: Schindlers-Fabrik-Museum, Platz der Ghettoheldinnen, MOCAK zeitgenössische Kunst.
  • Nowa Huta — 8 km östlich des Zentrums, eine vollständig erhaltene sozialistisch-realistische Stadt aus den 1950er-Jahren. Der überraschendste Stadtteil Polens.

Wie viele Tage brauchen Sie?

3 Tage sind das Minimum für einen ersten Besuch. Tag 1: Altstadt intensiv erleben (Rynek, Wawel, Marienkirche, Rynek Underground). Tag 2: Kazimierz am Morgen, Podgórze (Schindlers Fabrik) am Nachmittag. Tag 3: ein Tagesausflug — Wieliczka ist am leichtesten erreichbar.

4–5 Tage sind die ideale Zeitspanne. So können Sie einen Vormittag in Nowa Huta verbringen, einen ganzen Tag in Auschwitz-Birkenau, und sich auch mal in einer Milchbar niederlassen ohne zu hetzen.

6+ Tage: Mit Zakopane und den Tatra-Bergen (2 Std. südlich) kombinieren Sie Stadtgeschichte mit alpiner Landschaft zu einer abwechslungsreichen Reise.

Die vier Stadtteile

Altstadt — der unverzichtbare erste Tag

Die Altstadt ist das Herzstück des Besuchserlebnisses. Der Rynek Główny (Hauptmarktplatz) ist mit 200 m × 200 m einer der größten mittelalterlichen Plätze Europas — und noch immer das gesellschaftliche Zentrum der Stadt. Jede Stunde erschallt vom Turm der Marienkirche der Hejnał, ein Trompetensignal, das mitten in der Melodie abbricht — eine Erinnerung an einen mittelalterlichen Trompeter, der von einem tatarischen Pfeil getroffen wurde.

Wawel-Schloss und -Kathedrale auf einem Kalksteinhügel über der Weichsel sind Polens bedeutendstes königliches Ensemble. Planen Sie mindestens zwei Stunden ein; kaufen Sie Tickets im Sommer im Voraus. Das Rynek-Underground-Museum (12 m unter dem Straßenniveau) zeigt die mittelalterlichen Handelswege unter dem Platz — buchen Sie online, um die Schlange zu umgehen.

Ein guter Einstieg ist die beliebte geführte Stadtrundfahrt durch die Altstadt, die in rund zwei Stunden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit einem lokalen Guide abdeckt. Wer lieber im eigenen Tempo erkundet, findet im Hop-on-hop-off-Bus mit Audioguide eine sinnvolle Option, um Altstadt, Kazimierz und die äußeren Bezirke an einem Vormittag zu kombinieren.

Kazimierz — das jüdische Viertel

Kazimierz war bis ins 19. Jahrhundert eine eigenständige Stadt und fühlt sich noch immer so an. Es beherbergte vor dem Krieg eine der größten jüdischen Gemeinden Mitteleuropas; heute ist es ein Mix aus restaurierten Synagogen, unabhängigen Restaurants und einer Barszene, die gut nach Mitternacht weitergeht.

Das Viertel erfordert mindestens einen halben Tag. Verbringen Sie den Vormittag im Galicia-Jüdischen-Museum und in der Alten Synagoge (der ältesten Polens), dann Mittagessen in der Hala Targowa oder an den Zapiekanki-Ständen am Plac Nowy (belegte Baguettes, ca. 12–15 PLN / ≈ 3 €). Die Fronleichnamsbasilika am Rand des Viertels wird von Besuchern oft übersehen, die sich auf das jüdische Erbe konzentrieren — sie ist fünf Minuten wert.

Podgórze — jenseits der Weichsel

Podgórze liegt 15 Gehminuten von Kazimierz entfernt, über die Piłsudski-Brücke. Hier richteten die Nationalsozialisten 1941 das jüdische Ghetto ein; Schindlers Fabrik (heute ein hervorragendes Museum über die Besatzung Krakaus) steht hier, ebenso der Platz der Ghettoheldinnen und die Adler-Apotheke. Das MOCAK (Museum für zeitgenössische Kunst) ist 5 Gehminuten von Schindlers Fabrik entfernt. Ein halber Tag reicht bequem für beides.

Nowa Huta — sozialistische Utopie

Nowa Huta wurde 1949 als vorbildliche kommunistische Stadt geplant, mit Stahlwerk, breiten Boulevards, die vom Plac Centralny ausstrahlen, und ohne Kirche (die Bewohner bauten schließlich doch eine, nach einem 20 Jahre langen Kampf mit den Behörden). Die Architektur ist gleichzeitig bedrückend und faszinierend. Straßenbahn 4 vom Zentrum braucht rund 25 Minuten. Die meisten Besucher machen einen Halbtagsausflug; die Trabant-Kommunismus-Tour ist der spaßigste Weg, das Viertel zu erkunden.

Tagesausflüge von Krakau

Wieliczka — der unverzichtbare Tagesausflug

14 km von der Stadt entfernt, 30 Minuten mit Straßenbahn 6 oder Minivan. Die Mine ist spektakulär: 300 km Tunnel, geschnitzte Kapellen, unterirdischer See, ein Kronleuchter aus Steinsalz. Nur mit Führung (keine Selbstbesichtigung möglich), ca. 800 Treppenstufen hinunter, 135 m tief. Planen Sie 3–4 Stunden im Inneren. Im Sommer gut im Voraus buchen — Zeitfenstertickets sind schnell ausverkauft. Unsere Wieliczka-Planungsseite enthält alle Logistikdetails.

Auschwitz-Birkenau — der wichtigste Besuch Ihrer Reise

70 km von Krakau entfernt, 1,5 Stunden mit Bus oder organisiertem Transport. Der Eintritt in die Gedenkstätte ist kostenlos, erfordert aber die Vorabbuchung eines Zeitfensters unter visit.auschwitz.org. Zwischen April und Oktober ist für das erste Eintrittsfenster ein zugelassener Guide Pflicht; buchen Sie 4–8 Wochen im Voraus für geführte Touren. Dies ist kein touristisches Ausflugsziel im üblichen Sinne — es ist ein Ort der Trauer und Erinnerung. Lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zum Besuch von Auschwitz-Birkenau vor Ihrer Reise.

Vermeiden Sie die inoffiziellen „Auschwitz-Touren” von Straßenverkäufern in der Nähe des Hauptplatzes. Diese sind nicht mit der Gedenkstätte verbunden, beinhalten häufig unlizenzierte Guides und garantieren keinen Einlass. Buchen Sie direkt unter visit.auschwitz.org oder über einen lizenzierten Veranstalter auf GetYourGuide.

Zakopane — Flucht in die Berge

2 Stunden mit Bus oder organisiertem Transport. Polens Berghauptstadt liegt am Fuß der Hohen Tatra; im Sommer können Sie zum Morskie-Oko-See wandern (8 km zu Fuß vom Parkplatz Palenica Białczańska). Am besten April–Oktober zum Wandern; Dezember–März zum Skifahren. Das historische Zentrum ist vollständig verkehrsberuhigt.

Fortbewegung in Krakau

Zu Fuß: Altstadt, Kazimierz und Podgórze sind alle fußläufig erreichbar, wenn Sie 20 Minuten Fußweg zwischen den Vierteln einplanen. Der Planty-Ring ist angenehm zum Spazieren.

Straßenbahn: Das Straßenbahnnetz Krakaus ist gut. Eine Einzelfahrt kostet 4,60 PLN (≈ 1,10 €); ein 90-Minuten-Ticket kostet 6 PLN (≈ 1,40 €). Beim Einsteigen entwerten. Straßenbahn 4 und 10 fahren nach Nowa Huta; Straßenbahn 6 nach Wieliczka.

Bolt/Uber: Weit verbreitet und deutlich günstiger als offizielle Taxis. Nutzen Sie Bolt oder Uber vom Flughafen — die offiziellen Taxis vor dem Terminal berechnen manchmal das 5- bis 10-Fache des App-Tarifs. Ein Bolt vom Flughafen ins Zentrum kostet ca. 25–35 PLN (≈ 6–8 €).

Golfkart: Eine ungewöhnliche, aber praktisch nützliche Option, um die Altstadt schnell zu erkunden. Die elektrische Golfkart-Stadtrundfahrt ist bei Familien und all jenen beliebt, die Kommentare ohne langen Fußmarsch wünschen.

Flughafen: Der Zug vom Kraków Główny (Hauptbahnhof) zum Flughafen KRK Balice dauert 20 Minuten und kostet ca. 17 PLN (≈ 4 €). Züge fahren alle 30 Minuten.

Wo essen — echte Empfehlungen

Milchbars (bar mleczny): Die subventionierten Kantinen aus kommunistischer Zeit sind heute Krakaus Institution. Milk Bar Tomasza (ul. Tomasza 24) und Bar Mleczny Pod Temidą (ul. Grodzka 43) servieren pierogi, bigos und żurek für 15–30 PLN (≈ 4–7 €). Kein Schnickschnack, ausgezeichnetes Essen, von Einheimischen besucht.

Pierogarnia Mamma Mia (ul. Szewska 24): Eines der besten Pierogi-Restaurants der Stadt. Zur Mittagszeit ist mit Schlange zu rechnen. Ca. 25–40 PLN (≈ 6–10 €) für eine Portion.

Restaurants am Rynek Główny: Wunderschöne Lage, überhöhte Preise, mittelmäßiges Essen. Die Touristenfallendichte ist hier hoch. Setzen Sie sich für einen Kaffee ans Café; essen Sie woanders. Ein Hauptgericht auf dem Platz kostet 60–90 PLN (≈ 14–21 €); zwei Straßen weiter essen Sie für die Hälfte deutlich besser.

Kazimierz: Marchewka z Groszkiem (ul. Miodowa 14) bietet solide polnische Küche zu fairen Preisen. Alchemia und Mleczarnia sind die Bars für den späten Abend.

Hala Targowa (ul. Grzegórzecka 3): Krakaus Markthalle. Marktstände, Street Food, lokale Produkte. Täglich geöffnet. 10 Minuten von Kazimierz entfernt.

Für einen umfassenden Einblick in die lokale Küche verbindet die traditionelle Kulinartour mit Altstadtbesichtigung Essen mit Kontext über das, was Sie eigentlich auf dem Teller haben.

Wo übernachten

Altstadt / Stare Miasto: Maximale Bequemlichkeit, gehobene Preise. Hotels am oder in der Nähe des Ryneks beginnen bei ca. 350 PLN/Nacht (≈ 83 €) für ein Drei-Sterne-Haus. Hotel Wawel (ul. Poselska) und Hotel Wit Stwosz sind solide Mittelklasse-Optionen; Hotel Stary ist die klassische Luxuswahl.

Kazimierz: Mehr Atmosphäre, besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, 15 Minuten zu Fuß von der Altstadt. Zunehmend beliebt bei Individualreisenden. Hotel Kazimierz I und mehrere gut bewertete Boutique-Pensionen befinden sich hier.

Podgórze: Ruhiges, aufstrebendes Viertel. Ideal für Reisende, die nah an Schindlers Fabrik sein möchten, ohne den Lärm der Altstadt. 20 Minuten mit der Straßenbahn vom Hauptplatz.

Budget: Krakau hat eine dichte Hostel-Szene in der Altstadt. Greg & Tom Beer House (ul. Pawia 12) wird durchgängig empfohlen. Schlafsäle ab ca. 60–90 PLN (≈ 14–21 €)/Nacht.

Wann reisen

April–Mai und September–Oktober sind die optimalen Monate: 15–22 °C, 20–30 % niedrigere Hotelpreise als im Hochsommer und deutlich weniger Gedränge bei Wawel und Wieliczka. Auschwitz auch in der Nebensaison 4–6 Wochen vorher buchen.

Juni–August: Hochsaison. Das Jüdische Kulturfestival Ende Juni/Anfang Juli ist eines der besten Weltmusik-Events Europas. Das Wianki-Mittsommerfest an den Weichselufern (Ende Juni) zieht große Menschenmassen an. Alles 2–3 Monate im Voraus buchen.

Winter (Dezember–März): Kalt (−4 bis +5 °C), aber die Weihnachtsmärkte auf dem Rynek Główny (Ende November bis Anfang Januar) sind wirklich schön und weniger kommerziell als Wien oder Prag. Hotelpreise sinken deutlich. Wieliczka und Auschwitz sind ganzjährig geöffnet; in den Tatra-Bergen ist Skisaison.

Praktische Informationen

Visum: Polen ist Schengen-Mitglied. Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen kein Visum. ETIAS (EU-Reisegenehmigung) soll Ende 2026 eingeführt werden — noch nicht erforderlich Mitte 2026.

Währung: Polnischer Złoty (PLN). Keine Euro verwenden — Geschäfte und Restaurants berechnen einen schlechten Wechselkurs. Geldautomaten (bankomaty) sind reichlich vorhanden; Euronet-Automaten meiden (schlechte Kurse). Kartenzahlung überall möglich; etwas Bargeld für Märkte und kleinere Milchbars bereithalten.

Sprache: Polnisch. In touristischen Gebieten, Hotels und Restaurants wird Englisch und oft auch Deutsch gesprochen.

Sicherheit: Krakau ist nach europäischen Maßstäben sehr sicher. Übliche Vorsicht gilt. Konsistente Betrügereien richten sich an Touristen: inoffizielle Taxis vor Bahnhof und Flughafen sowie gefälschter Bernsteinschmuck in den Tuchhallen.

Häufig gestellte Fragen zu Krakau

Wie viele Tage reichen für Krakau?

Drei Tage decken die Stadt selbst ausreichend ab — Altstadt an Tag 1, Kazimierz und Podgórze an Tag 2, ein Tagesausflug an Tag 3. Vier bis fünf Tage sind die ideale Zeitspanne, wenn Sie Nowa Huta, Auschwitz-Birkenau und Wieliczka ohne Hetze einschließen möchten.

Ist Krakau teuer?

Nach westeuropäischen Maßstäben nein. Ein Mittagessen kostet 25–40 PLN (≈ 6–10 €); ein Bier in Kazimierz 10–15 PLN (≈ 2,40–3,50 €). Die Unterkunft ist die größte Variable — budgetieren Sie 150–300 PLN (≈ 36–71 €) pro Person und Nacht für ein komfortables Mittelklasse-Hotel.

Was ist der beste Tagesausflug von Krakau?

Wieliczka (14 km, 30 Min. mit der Straßenbahn) ist der beeindruckendste und logistisch unkomplizierteste. Auschwitz-Birkenau (70 km, 1,5 Std.) ist der historisch bedeutendste. Zakopane (100 km, 2 Std.) ist die beste Wahl für Berglandschaft. Wieliczka und Auschwitz lassen sich an einem einzigen Tag kombinieren, was jedoch sehr ermüdend ist — besser ist es, jedem seinen eigenen Tag zu widmen.

Ist die Altstadt zu Fuß erkundbar?

Ja — der historische Kern ist kompakt und fast vollständig für Fußgänger. Von der Barbakane im Norden bis zum Wawel im Süden sind es rund 1 km zu Fuß. Die gesamte Altstadtschleife einschließlich Planty-Park ist bequem ohne öffentliche Verkehrsmittel begehbar.

Muss ich Auschwitz im Voraus buchen?

Ja, unbedingt. Der Eintritt ist kostenlos, aber Zeitfenstertickets müssen unter visit.auschwitz.org reserviert werden. Zwischen April und Oktober erfordern die frühen Eintrittsfenster (8:00–10:00 Uhr) eine lizenzierte geführte Tour, die separat mehrere Wochen im Voraus gebucht werden muss. Unabhängige Besuche sind ab 14:00 Uhr möglich (kein Guide erforderlich), aber Tickets müssen trotzdem vorab gebucht werden.

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