Skip to main content
Krakau und Małopolska 7-Tages-Reiseplan: der vollständige Regionalplan

Krakau und Małopolska 7-Tages-Reiseplan: der vollständige Regionalplan

Aktualisiert am:

From Krakow: Auschwitz-Birkenau guided tour & hotel pickup

Duration: 3.5h

Verfügbarkeit prüfen

Eine Woche in Krakau und Małopolska: das vollständige Bild

Sieben Tage verwandeln einen Städtetrip in eine echte Regionalreise. Dieser Plan deckt Krakaus mittelalterliche Kernstadt und jüdische Geschichte (Tage 1–3), die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau (Tag 4), Wieliczka Salzbergwerk plus Nowa Huta (Tag 5) und zwei volle Tage in den Tatra-Bergen in Zakopane und Morskie Oko (Tage 6–7) ab. Małopolska (Kleinpolen) ist eine der reichsten Regionen Mitteleuropas für Geschichte, Landschaft und Kultur; diese Woche tut ihr gerecht, ohne irgendetwas Bedeutendes zu komprimieren oder auszulassen.

Der Ansatz: mit der Stadt beginnen, durch die Geschichte hindurch aufbauen und mit der Natur abschließen. In Krakau ankommen, zwei Tage im mittelalterlichen und jüdischen Erbe verankert sein, bevor man nach Auschwitz fährt, ermöglicht angemessenen emotionalen Kontext. Die Tatra am Ende bieten Katharsis und Kontrast.


Tag 1: Altstadtorientierung

8:30 — Barbakane und Stadtmauern

Am Nordrand der Altstadt beginnen. Die Barbakane (15 PLN) ist eine runde gotische Bastion aus dem Jahr 1498 — eines von nur drei erhaltenen Beispielen in Europa. Das verbundene Florianstor ist kostenlos zu durchqueren; der sich westwärts erstreckende mittelalterliche Mauerabschnitt ist ebenfalls zugänglich (Barbakane-Ticket kaufen, das den Mauerabschnitt einschließt).

9:30 — Geführte Altstadtführung

Krakau — geführte Altstadtführung zu Fuß. Eine zweistündige Morgenführung deckt die wesentliche Königsweg-Orientierung ab — Rynek Główny, Marienbasilika, Rathausturm und den Weg zum Wawel. Bei einer Woche in Krakau spart diese Orientierung an jedem nachfolgenden Tag Zeit.

12:00 — Rynek-Mittagessen und Erkundung

Mittagessen bei Milkbar Tomasza (ul. Tomasza 24) oder Pierogarnia Mandu (ul. Sławkowska 14): 25–45 PLN pro Person für authentische polnische Küche ohne Rynek-Aufschlag. Dann: die Sukiennice-Galerie (15 PLN, Obergeschoss), der Rathausturm (15 PLN, Aufstieg für Stadtpanorama) oder einfach den Platz abgehen und Sehenswürdigkeiten für den Rest der Woche identifizieren.

14:30 — Untergrundmuseum Rynek

Geführte Tour durch das Untergrundmuseum Rynek (30 PLN, 75 Minuten). Die mittelalterliche Handelsarchäologie unter dem Rynek — holografische Märkte, ursprüngliches Pflaster aus dem 11. Jahrhundert, rekonstruierte Handelskorridore. Zeitfenster buchen.

16:00 — Marienbasilika

Eintritt 15 PLN. Der Veit-Stoss-Altar ist der Star — um 16:30 Uhr für die teilweise offene Position planen oder morgen um 12 Uhr für die vollständige Öffnung zurückkommen. Die Trompeter-Hejnał spielt stündlich; die Legende des Wächters des 13. Jahrhunderts, der mittendrin aufhörte, ist Teil der polnischen nationalen Identität.

18:30 — Erster Abend

Stary Kleparz Markt (nördlich der Altstadt, werktags bis 18:00 Uhr — vor 17:30 Uhr ankommen): frisches Gemüse, lokaler Käse, Gewürzgurken, getrocknete Pilze. Snacks für die Woche kaufen. Dann Abendessen bei Restauracja Różowy Słoń (ul. Straszewskiego 24, Hauptgerichte 30–55 PLN) beim Wawel, oder den Plac Szczepański für Café-Optionen entlanggehen.


Tag 2: Wawel-Schloss und Königsweg

9:00 — Wawel-Schloss

Früh für den Ticketpavillon ankommen, bevor die Schlangen sich bilden. Empfohlen:

  • Staatsräume (35 PLN): Tapisserien aus dem 16. Jh., drachenverzierte Decken, Throne
  • Wawel-Kathedrale (20 PLN): Königskrypta, gotisches Kirchenschiff, 18 polnische Könige plus Kościuszko und Mickiewicz
  • Drachenhöhle (6 PLN): die Höhle mit dem feuerspuckenden Bronzedrachen am Flussufer-Ausgang

Den Wawel-Schloss-Guide und Wawel-Kathedrale-Guide für die vollständige Aufschlüsselung der Ausstellungen lesen. Insgesamt 3 Stunden einplanen.

12:30 — Mittagessen beim Wawel

Zu Café Botanica (ul. Bracka 9) für Suppen und Sandwiches (20–35 PLN) gehen, oder ul. Grodzka nordwärts zum Bar Mleczny Centralny (ul. Jagiellońska 1) für das authentischste günstige polnische Mittagessen in der Altstadt.

14:00 — Collegium Maius

Das älteste Gebäude der Jagiellonen-Universität (1400): ein gotischer Innenhof, in dem Kopernikus, Johannes Paul II. und Tadeusz Kościuszko studierten. Das Innenmuseum (15 PLN) hat Kopernikus’ Originalinstrumente und königliche Insignien; Führungen alle 30 Minuten, letzter Einlass 15:00 Uhr (auf muz.uj.edu.pl prüfen). Innenhof kostenlos zugänglich.

15:30 — Czartoryski-Museum

Das Czartoryski-Museum (ul. Pijarska 15, 36 PLN) beherbergt Leonardos Dame mit dem Hermelin — eines von nur drei Frauenporträts Leonardos, gemalt in Krakau um 1489–90 für Ludovico Sforza, Herzog von Mailand. Das Museum besitzt auch Rembrandts Landschaft mit dem barmherzigen Samariter und eine umfangreiche Sammlung antiker Artefakte. 75 Minuten einplanen.

Czartoryski-Museum — Eintrittskarte (Dame mit dem Hermelin) — buchen, um die Zeitfenster-Schlange zu vermeiden.

18:00 — Weichselpromenade-Spaziergang

Südwärts entlang der Promenade vom Wawel. Der Blick auf das Schloss von der Flusseite ist das klassische Krakau-Panorama — am besten im spätnachmittäglichen Licht. Die Fußgängerbrücke zur Kazimierz-Seite überqueren und die Promenade nordwärts zurückgehen.

19:30 — Abendessen

Szara Gęś (Rynek Główny 17): eines der wenigen Rynek-Restaurants, die den Aufpreis wert sind — saisonale polnische Küche, ausgezeichnete Weinkarte, Hauptgerichte 65–100 PLN. Alternativ nach Kazimierz zur Zalewajka (ul. Józefa 26, Hauptgerichte 40–65 PLN) gehen.


Tag 3: Kazimierz und Podgórze

9:00 — Schindler-Fabrik-Museum

Schindlers Fabrik (ul. Lipowa 4, 32 PLN): gut im Voraus ein Morgen-Zeitfenster buchen. Krakau — Führung durch das Schindler-Fabrik-Museum mit Guide liefert die menschlichen Geschichten innerhalb des übergeordneten historischen Rahmens. 2 Stunden einplanen.

11:30 — Ghetto-Denkmäler

Westlich zum Plac Bohaterów Getta gehen: das Mahnmal mit 33 Stühlen und die Apotheke Unter dem Adler (18 PLN). Dann die Ghettomauer-Fragmente an der ul. Lwowska suchen — tombsteinförmige Blöcke, die die Nazi-Architekten als entmenschlichende Geste bewusst gewählt hatten. Die Mauerabschnitte sind klein und leicht zu übersehen; sie befinden sich an der Ecke ul. Lwowska / ul. Rękawka.

13:00 — Kazimierz: Mittagessen und Nachmittag

Hinüber nach Kazimierz für den Nachmittag. Mittagessen bei Fabryczna No 5 (ul. Fabryczna 5, 35–65 PLN). Dann den Nachmittag mit:

  • Galicia Jüdisches Museum (ul. Dajwór 18, 22 PLN): die unverzichtbare Fotoausstellung
  • Alte Synagoge (ul. Szeroka 24, 17 PLN) + Remuh-Synagoge (10 PLN)
  • Isaak-Synagoge (ul. Kupa 18, 10 PLN): Barock aus dem 17. Jh., mit bewegendem Kurzfilm über Kazimierz’ jüdische Gemeinschaft

Krakau — Führung durch das Jüdische Viertel Kazimierz am Nachmittag für Gemeinschaftskontext und mündliche Geschichte.

17:00 — Plac Nowy und Abend

Zapiekanki am runden Kiosk (12–18 PLN). Dann die Cafémeile von Kazimierz entlanggehen: Alchemia (ul. Estery 5) für die Abendatmosphäre. Die Barki an der Weichselpromenade sind von der Kazimierz-Seite aus zugänglich (Mai–Oktober).

20:00 — Abendessen

Marchewka z Groszkiem (ul. Mostowa 2): authentische polnische Küche zu echten Lokalpreisen. Oder die Abend-Kulinarik-Tour: Krakau — 4-stündige polnische Kulinarik-Tour für eine strukturierte Abenderkundung.


Tag 4: Auschwitz-Birkenau (ganzer Tag, emotional anspruchsvoll)

7:30 — Abfahrt aus Krakau

Ab Krakau: Auschwitz-Birkenau — Führung mit Hotelabholung. Im Sommer 4–6 Wochen im Voraus buchen. Die Tour beinhaltet lizenzierten Guide während des gesamten Besuchs, Transport aus Krakau und Rückfahrt. Eintritt kostenlos; die geführte Tour stellt die gesetzliche Anforderung für geführte Besuche in Stoßzeiten sicher.

Eigenständige Option: Zug von Kraków Główny nach Oświęcim (1:40 Std., 18–25 PLN); Kleinbus zur Gedenkstätte. Kostenlose Zeitfenster-Buchung auf visit.auschwitz.org.

9:00–14:30 — Auschwitz I und Birkenau

Auschwitz I: 2–2,5 Stunden — Eingangstor (Arbeit Macht Frei), 28 Ausstellungsbaracken (einschließlich Todeswand zwischen Block 10 und 11), rekonstruierte Gaskammer und Krematorium sowie die Sammlung physischer Beweise — 7,7 Tonnen Menschenhaar hinter Glas, Tausende von Koffern, Schuhen und Bürsten. Das Beweismaterial ist erschütternd und notwendig.

Birkenau: 3 km per Shuttle. 175 Hektar des größten je errichteten Vernichtungslagers. Die Selektionsrampe, die erhaltenen Frauenbaracken, die Ruinen von vier Gaskammern, die die SS absichtlich gesprengt hat, der Ascheteich, wo menschliche Überreste abgeladen wurden. Mindestens 1,5–2 Stunden einplanen.

Den Guide zum respektvollen Auschwitz-Besuch lesen.

Abend in Krakau

Ein ruhiger Abend. Den Planty abgehen. Ein einfaches Abendessen — Bar Mleczny Centralny (ul. Jagiellońska 1) oder Suppe bei Café Camelot (ul. Tomasza 17). Keine Abendunterhaltung einplanen.


Tag 5: Wieliczka Salzbergwerk und Nowa Huta

9:00 — Wieliczka Salzbergwerk

Ab Krakau: Wieliczka Salzbergwerk — Tour und Schnellzugang. Alternativ: Bus 304 ab Rondo Grunwaldzkie (5,60 PLN, 40 Minuten). Eintritt 132 PLN.

Touristenroute: 2 km, 3 Stunden, 14 °C im Untergrund. Die Kinga-Kapelle — eine 54 Meter lange, aus Salz geschnitzte Kathedrale, die Bergleute in ihrer Freizeit über 68 Jahre errichteten — ist eine der außergewöhnlichsten menschlichen Bauten Polens. Den Wieliczka-Guide für das Erwartetete auf jeder Ebene lesen.

13:00 — Rückkehr nach Krakau und Mittagessen

Bis 14:00 Uhr zurück in Krakau. Mittagessen in der Nähe des Bahnhofs oder in der Altstadt.

15:30 — Nowa Huta

Tram 4 oder 10 ab ul. Lubicz (nahe Kraków Główny) ostwärts 8 km (20 Minuten). Nowa Huta — “Neues Stahlwerk” — wurde 1949 als Modell einer kommunistischen Stadt erbaut, um das bürgerliche, religiöse Krakau mit einem proletarischen Gegengewicht auszugleichen. Die Alleen (1949 nach kommunistischen Helden benannt, nach 1989 umbenannt) sind 100 Meter breit. Der Zentralplatz, Plac Centralny, ist sowjetisches Barock im vollen Maßstab. Das Lenin-Stahlwerk ist noch in Betrieb.

Der Kontrast zum mittelalterlichen Krakau ist eine der aufschlussreichsten städtebaulichen Gegenüberstellungen Europas. Täglich Führungen; das Nowa-Huta-Museum (30 PLN) behandelt die Baugeschichte und die Solidarność-Bewegung der Stahlarbeiter in den 1980er Jahren.

Per Tram zurück in die Altstadt zum Abendessen.


Tag 6: Zakopane und Tatra-Gebirge

7:30 — Abfahrt nach Zakopane

Bus ab Krakauer Hauptbusbahnhof (Dworzec Autobusowy, neben Kraków Główny): PKS-Busse fahren alle 30–60 Minuten, Fahrzeit 1:45–2 Std., 22–30 PLN. Auf e-podroznik.pl am Vortag buchen.

Oder den Tagesausflug mit Transport nehmen: Krakau: Zakopane, Bergbahn, Käse und Highlander-Tagesausflug.

10:00 — Zakopane: ul. Krupówki und Gubałówka-Bergbahn

ul. Krupówki entlanggehen — die Hauptstraße gesäumt von Holzchalets, die zu Restaurants, Geschäften und Ständen für Oscypek (geräucherter Schafskäse, das authentische regionale Produkt) umgebaut wurden. Ein Stück kaufen (5–10 PLN), um es direkt vom Hochlandverkäufer zu probieren.

Am Nordende der Krupówki fährt die Gubałówka-Bergbahn (26 PLN hin und zurück, 3,5 Minuten) auf 1.126 m. Das Panorama der Hohen Tatra — der polnisch-slowakische Grenzgrat im Süden — ist dramatisch. 20–30 Minuten ostwärts auf dem Plateauweg für das volle Panorama entlanggehen.

12:00 — Regionales Mittagessen

Zurück in Zakopane: Karczma Sabała (ul. Krupówki 11) für Hochlandlamm, Oscypek-Gerichte und Kapuśniak (45–70 PLN Hauptgerichte). Oder Góralski Smak (ul. Kościeliska 8) für etwas günstigere traditionelle Küche in einem Holzinterieur.

14:00 — Nachmittagswanderung

Eine kurze Wanderung in die Tatra-Ausläufer ist ohne Guide möglich. Das Dolina Strążyska (Strążyska-Tal) Trail beginnt 2 km vom Zakopane-Zentrum entfernt (oder 10-minütiges Taxi) und ist ein 4-km-Rundkurs zum Siklawa-Wasserfall und zurück — 1,5 Stunden, einfach, kein Höhengewinn über 200 m. Der Forstweg ist gut ausgeschildert und für Gelegenheitswanderer geeignet. Den Tatra-Mountains-Guide für Wegebedingungen konsultieren.

17:00 — Rückkehr nach Krakau

Bus oder Tour-Transport; Ankunft Krakau ca. 19:00–19:30 Uhr.

19:30 — Abendessen

Nach einem Bergtag: Marmolada (ul. Gołębia 2, Hauptgerichte 40–65 PLN): gute polnische Küche in der Nähe des Ryneks ohne Touristenaufschlag. Oder die Schwimmende Bar (Barka) an der Weichsel für Getränke und leichte Speisen an einem warmen Abend.


Tag 7: Morskie-Oko-Wanderung

7:00 — Frühe Abfahrt nach Morskie Oko

Morskie Oko (“Auge des Meeres”) ist der größte See der polnischen Tatra auf 1.395 m Höhe — 34,5 Hektar tiefblau-grünes Wasser, umgeben von Gipfeln bis 2.499 m. Das Erlebnis rechtfertigt den frühen Start.

Ab Krakau: Morskie-Oko-See-Tour im Tatra-Gebirge. Inklusive Transport aus Krakau, Kleinbus nach Palenica Białczańska und Zeit am See.

Eigenständige Route: PKS-Bus um 7:00 oder 7:30 Uhr nach Zakopane (2 Std.). Ab Zakopane Kleinbus oder Taxi nach Palenica Białczańska (der Ausgangspunkt, 8 km von Zakopane; Busse und Sammeltaxis ab ul. Kościuszki, 10–15 PLN). Ab Palenica: 8 km Wanderweg, 450 m Höhengewinn, 2–2,5 Stunden je Richtung. Gut ausgeschildert, größtenteils gepflastert. Pferdekutschen fahren bis zum Zwischenpunkt (4 km, Włosienica); von dort 4 km nur zu Fuß.

9:30 — Morskie Oko

Den See im Morgenlicht erreichen, idealerweise vor 11:00 Uhr wenn Reisegruppen ankommen. Die PTTK-Hütte (Dom Turysty) am Seeufer serviert warme Speisen und Getränke (Bigos 22 PLN, Tee 10 PLN). Den 2-km-Rundweg um den See gehen; der Blick auf das Rysy-Massiv, das sich im Wasser spiegelt, ist außergewöhnlich wenn es windstill ist.

Czarny Staw (Schwarzer See, 1.580 m): ein 30-minütiger Zusatzaufstieg über Morskie Oko führt zu einem kleineren, dramatischeren Alpensee. Empfohlen für fitte Wanderer mit ausreichend Zeit. Der Weg ab Morskie Oko ist steil, aber kurz.

12:00 — Abstieg beginnen

Zu Fuß oder mit der Pferdekutsche (Erwachsene 30 PLN, Kind 20 PLN, April–Oktober) teilweise hinunterfahren. Bis 13:30 Uhr zurück an der Palenica Białczańska.

14:00 — Rückkehr nach Krakau

Bus von Zakopane nach Krakau; Ankunft ca. 16:30–17:00 Uhr.

17:30 — Letzter Nachmittag in Krakau

Den Planty-Park abgehen — den 4-km-Gartenring am Altstadtrand. Anfang Sommer blühen die Lindenbäume; im Herbst färben sich die Blätter golden. Der Spaziergang dauert 40 Minuten in gemächlichem Tempo. Den letzten Obwarzanek des Trips kaufen.

19:30 — Abschiedsabendessen

Wentzl (Rynek Główny 19): eines der ältesten Restaurants Krakaus (gegr. 1792), mit polnisch-europäischer Küche, Hauptgerichte 70–110 PLN. Ein richtiges Abschlussabendessen. Oder zurück zu dem Ort in der Stadt, der sich am meisten wie Krakau angefühlt hat — das Abendessen, an das man sich erinnern wird.


Logistik für eine Woche

Transportkarte: Eine 7-Tage-Krakauer MPK-Karte kaufen (84 PLN, ≈ 20 €) an jedem Automaten oder Kiosk für unbegrenzten Tram- und Busverkehr in der Stadt. Gilt für Ausflüge innerhalb der Stadtzone (nicht für Intercity-Busse nach Zakopane oder Züge nach Wieliczka/Oświęcim).

Buchungsprioritäten: Zuerst Auschwitz-Tour und Zeitfenster reservieren (6 Wochen im Voraus). Dann Schindler-Fabrik (3–4 Wochen), Wieliczka (2–3 Wochen), Wawel-Ticketschalter (online 2 Wochen). Das Untergrundmuseum Rynek kann meist 48–72 Stunden im Voraus gebucht werden.

Unterkunft: Ein zentrales Hotel für die ganze Woche ist am praktischsten — in der Altstadt oder am Planty-Ring suchen. Eine Unterkunft eliminiert die tägliche Taxi/Transport-Kalkulation. Kazimierz ist ebenso gut und kostet 20–30 % weniger.


Häufig gestellte Fragen zum Małopolska-7-Tages-Reiseplan

Was kostet eine Woche in Krakau?

Budgetreisende: 2.500–3.500 PLN pro Person (≈ 600–830 €) inklusive Unterkunft, Eintrittsgelder, Verpflegung und Transport. Mittelklasse: 4.500–7.000 PLN (≈ 1.070–1.670 €). Den Krakau-Budget-Guide für die vollständige Aufschlüsselung lesen.

Ist die Morskie-Oko-Wanderung schwierig?

Der Weg von Palenica Białczańska nach Morskie Oko ist 8 km je Richtung mit 450 m Höhengewinn — als leicht bis mittel eingestuft. Der Weg ist breit und überwiegend gepflastert. In 2–2,5 Stunden bei moderatem Tempo zu bewältigen. Keine technischen Kenntnisse erforderlich, aber bequemes Schuhwerk ist unbedingt nötig (keine Flip-Flops). Der Zusatzaufstieg zum Czarny Staw ist steiler und erfordert mehr Vorsicht. Den vollständigen Morskie-Oko-Guide lesen.

Kann man Morskie Oko im Winter besuchen?

Ja, mit entsprechender Vorbereitung. Der Weg ist ganzjährig begehbar; im Winter (November–April) kann der Weg schneebedeckt sein. Steigeisen oder Grödel werden ab Oktober für den oberen Abschnitt empfohlen. Die PTTK-Hütte am See ist ganzjährig geöffnet. Winterlicht kann spektakulär sein. Bedingungen auf der Webseite des Tatra-Nationalparks (TPN) vor der Tour prüfen.

Was ist Nowa Huta und warum lohnt sich der Besuch?

Nowa Huta ist ein 1949 geplanter Stadtteil als kommunistische Modellstadt — er sollte eine sozialistische Arbeiterklasse schaffen, um Krakaus bürgerliche Intelligenz und religiöse Tradition aufzuwiegen. Das Ergebnis ist ein vollständig erhaltenes Stück sowjetischer Stadtplanung inmitten einer mittelalterlichen polnischen Stadt. Der Kontrast ist soziologisch und architektonisch faszinierend. Den Nowa-Huta-Guide für Sehenswürdigkeiten lesen.

Sollte man für diesen Plan ein Auto mieten?

Nicht notwendig. Die öffentlichen Verkehrsverbindungen (Züge, Busse, Trams) decken alle Ziele dieses Plans ab. Ein Auto ist für Morskie Oko schneller (Fahrt nach Palenica Białczańska dauert 1,5 Stunden vs. 2,5+ per Bus), aber der Parkplatz am Ausgangspunkt ist gebührenpflichtig (60 PLN/Tag) und die Straßenzufahrt in der Hauptsaison eingeschränkt. Für Auschwitz ist eine geführte Tour mit Transport angemessener als ein Mietauto.

Top-Erlebnisse

Buchbare Aktivitäten mit geprüften Preisen und sofortiger Bestätigung über GetYourGuide.